Schreiben Schaffen Schlafen

#amwriting #schreiben #autorenleben #nanowrimo

Im November hatte mich ja das NaNoWriMo-Fieber gepackt. Vorher schon mehrere Jahre darĂŒber gestolpert ohne die KapazitĂ€ten, selbst mal mit zu machen. Dann endlich selber dabei. Und eigentlich auch nicht anders als sonst: Schreiben am heimischen PC, und auch wirklich nur an meinem Schreibtisch. Auch keine Interaktion mit anderen Schreiberlingen und Wortspielern, nicht in irgendwelchen Foren oder Chats. Und doch war die große Schreibergemeinschaft spĂŒrbar. Die online einsehbar steigenden Wortzahlen der anderen MitkĂ€mpfer. Die Posts in den sozialen Medien, die eigene KĂ€mpfe und Erfolgserlebnisse spiegelten. So berauschend. So motivierend.

Darum war ich jetzt auch im April im CampNaNoWriMo wieder dabei. Obwohl zwischen November und April kaum zusĂ€tzliche Worte mein Manuskript bereichert haben, war ich sofort wieder in einer guten Routine drin: Der Tag gehört meiner Familie und am Abend bin ich erschöpft. So bleibt nur der Morgen als Schreibzeit. Die eine Stunde vorm Aufstehen. Klar geht manchmal auch zwischendurch was, aber das ist Bonuszeit, nichts VerlĂ€ssliches. Am Wochenende und in den Ferien werden aus der einen Morgenstunde auch mal zwei oder drei, so dass ich richtig in der Geschichte abtauchen kann, bevor die ersten verschlafenen Gesichter in mein Kreativzimmer rein schauen. Dann werden es dann gern auch mal 2K oder 3K am StĂŒck.

Bedingung fĂŒr das frĂŒhe Aufstehen ist natĂŒrlich ein erholsamer Schlaf – besonders in meinem Alter 😉 Das ist aber bei zu spĂ€ter Nachtruhe und/ oder allgegenwĂ€rtigen ErkĂ€ltungen bei den Kindern (oder auch bei mir selbst) eher nur bedingt möglich. Klar könnte ich auf Schlaf verzichten. Aber ich weiß, das hat Konsquenzen – fĂŒr mich, den Haushalt, die Familie, 
 und im Endeffekt wieder fĂŒr mein Schreiben. Erhellend war da fĂŒr mich ein Artikel von Martina Seveke-Pohlen. So stelle ich mir prinzipiell keinen Wecker mehr fĂŒr fĂŒnf Uhr morgens, sondern nur noch fĂŒr sechs Uhr, wenn die Kinder aufstehen mĂŒssen. Ich weiß mittlerweile, dass ich, wenn ich vor 22 Uhr zur Ruhe komme, auch ohne Wecker ungefĂ€hr fĂŒnf Uhr aufwache. Und wenn das nicht klappt, dann hat das seine GrĂŒnde. Punkt!

Wie schon im November habe ich auch im April etwas mehr als 20K geschrieben. Das verbuche ich als Erfolg, auch wenn ich gern einen Zehntausender mehr geschafft hĂ€tte. Aber der kommt dann halt demnĂ€chst 😎

In den Sinne: Keep writing 
 und gönn dir zwischendurch die Erholung, die deine KreativitĂ€t braucht … mach ich auch 😁

Liebe GrĂŒĂŸe,
Nel

2 Kommentare zu „Schreiben Schaffen Schlafen

  1. Super Beitrag, gut zu wissen, dass noch jemand da draußen nicht bereit ist, konsequent Schlaf zu opfern😅 Ich schreibe auch immer frĂŒh und stehe dafĂŒr um 5 auf, aber an manchen Tagen geht es einfach nicht und dann fĂŒhlt man sich schlecht, weil scheinbar alle anderen genug Disziplin oder Motivation aufbringen. Aber sehr schön zu lesen, dass es auch andere gibt, die manchmal eben liegen bleiben, ist auch besser fĂŒr den Körper, glaub ich😊

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